In der DDR als Ergebnis einer ungewollten Schwangerschaft geboren, lernt Kathrin schon früh, was es bedeutet, sich „falsch“ zu fühlen: In der Schule gemobbt, von einer unterdrückenden Mutter kontrolliert, trotz ihrer Familie allein. Ihr Lebensweg ist eine Abfolge von Höhen und Tiefen, wie auf einer Achterbahn. In dieser schlichten und ehrlichen Autobiografie beschränkt sich die Autorin nicht darauf, von ihren Verletzungen zu erzählen (verratene Lieben, der Verlust des Arbeitsplatzes durch die deutsche Wiedervereinigung, schmerzhafte Trauerfälle, gesundheitliche Probleme), sondern zeigt auch Schritt für Schritt, wie sie es geschafft hat, wieder aufzustehen und neu zu beginnen: Sie löst sich aus der Opferrolle, wird Mutter, lernt, Nein zu sagen, entdeckt die Fotografie und die Schauspielerei.
Kathrin erkennt, dass ihre Einzigartigkeit ihre größte Stärke ist. Ihr Bericht ist ein Zeugnis der Resilienz: „Du bist nicht dazu geschafen, jemand anderes zu sein, sondern genau der, der du bist“. Eine Geschichte für alle, die den Mut suchen, authentisch zu sein.
Kathrin Fritsch wurde 1970 in der Wilhelm-Pieck-Stadt Guben geboren und wuchs in der DDR auf. 1994 wagte sie den mutigen Schritt und zog nach Niederbayern, wo sie seither mit ihrem Mann und ihrer Tochter lebt. Nach über 30 Jahren harter Schichtarbeit zwangen sie gesundheitliche Gründe zum beruflichen Ausstieg. Diesen Wendepunkt nutzt sie nun für ihre wahre Leidenschaft: das Schreiben.
In ihrem Buch verarbeitet sie eine bewegende Lebensreise, die von Fleiß, Resilienz und der Kraft des Neuanfangs erzählt.



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