Eine junge und ehrgeizige Italienerin träumt von einer Karriere als Psychiaterin mit Professorentitel. In London eröffnet sich ihr eine große Chance dazu. Doch je mehr sie versucht, sich zu behaupten, desto mehr verstrickt sie sich in Machtspiele, Intrigen und Konflikte mit Kollegen und Vorgesetzten. Sie trifft Entscheidungen, deren Folgen sie bald nicht mehr kontrollieren kann und knüpft riskante Kontakte mit Hackern. Als sie zufällig ein ihr bislang unbekanntes altes Familienfoto findet, führt das zu Panik und intensiven Erkundungen ihrer Vergangenheit.
Es ist ein schmaler Grat zwischen Stärke und Selbstverlust, zwischen Fremdsein und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit.
Eva Carin wurde in Berlin geboren und ist ausgebildete Psychiaterin und Psychotherapeutin.
Sie hat für mehr als 20 Jahre in London in klinischen sowie akademischen psychiatrischen Einrichtungen gearbeitet.
Die Autorin lebt jetzt mit ihrer Familie in Berlin und Italien.



Ulrike Schorlemmer –
U.Sch.
Eva Carins Roman ist ein sehr spannender Psychokrimi, der einen, einmal angefangen, nicht mehr loslässt, bis man die letzte Seite umgeschlagen hat. Hier beschreibt eine Insidern glaubhaft und nachvollziehbar eine gestörte Persönlichkeit, die mit destruktiver und sogar auch krimineller Energie handelt, um ihre Ziele zu erreichen. Am Ende hat sie den gewünschten Erfolg. Dennoch ist es eine Leidensgeschichte, die Eva Carin facettenreich schildert. Die Leserin fühlt aber genauso mit den “Opfer”, die den Machenschaften der jungen Wissenschaftlerin ohnmächtig gegenüberstehen. Diesen Spannungsbogen herauszuarbeiten, ist der Autorin besonders gut gelungen. Es ist ein Buch wie aus dem Leben gegriffen und der Titel “Ein schmaler Grad” genial gewählt.
Birgit Pepper –
Der Schmale Grat“ von Eva Carin ist ein fesselnder und psychologisch intensiver Roman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann zog. Er erzählt die Geschichte einer jungen italienischen Psychiaterin, deren unerbittlicher Ehrgeiz ihre akademische Karriere vorantreibt – allerdings zu einem erschreckenden Preis.
Was dieses Buch besonders fesselnd macht, ist die Tiefe seines psychologischen Porträts. Geprägt von traumatischen Erlebnissen in der frühen Kindheit, fällt es der Protagonistin schwer, emotionale Bindungen einzugehen, und sie zeigt Verhaltensweisen, die an autistische Züge grenzen. So entsteht eine Person, die gleichermaßen schwierig und seltsam sympathisch ist.
Die wahre Stärke des Romans liegt in der feinfühligen Charakterzeichnung. Die Interaktionen zwischen den Hauptfiguren wirken authentisch, vielschichtig und voller Spannung. Zusammen mit einer Handlung voller Überraschungen ergibt dies eine Geschichte, die man kaum aus der Hand legen kann.
Eine zum Nachdenken anregende und spannende Lektüre für alle, die sich für komplexe Charaktere und die dunklen Seiten des Ehrgeizes interessieren.
Cercola Lorenzo –
Eine spannende und sehr aktuelle Geschichte.
Karl Friedrich –
Ein tolles Buch, spannend und sehr unterhaltsam vom Anfang bis Ende. Die Autorin schildert in kompetenter und plastischer Weise die universitäre und psychiatrische Welt, in der sich interessante und ungewöhnliche Charaktere in eine komplexe Handlung verstricken.
Rosemarie –
Ein mit großem Spannungsbogen erzählter Roman, dessen Geschichte und Sujet sofort meine Neugier geweckt haben.
Mit großer Leichtigkeit gelingt es Eva Carin die Figuren mit ihren unterschiedlichen Wahrnehmungen, Sehnsüchten und Stimmungen zu beschreiben. Alltägliche Begebenheiten entwickeln sich in scheinbar bedrohliche Szenarien und führen zu Missverständnissen und Feindseligkeiten.
Eine Empfehlung für alle, die Spaß an der Beschreibung von Menschen mit ihren vielschichtigen Verhaltensweisen, Interessen und deren Hintergründen haben. Großartig!
Uwe Horst –
Spannend, von der ersten bis zur letzten Seite, ein raffinierter Plot der überraschende Einblicke in die Welt der medizinischen Wissenschaft und menschlicher Schwächen eröffnet.
Ulrich Preis –
Eine spannungsgeladene Geschichte, die eine junge Frau bei ihrer beruflichen Erfolgssuche und ihrer persönlichen Findung beschreibt. Die Autorin nimmt uns auf eine fesselnde Reise zwischenmenschlicher Kontakte und Entwicklungen mit. Von legal bis kriminell lebt die Hauptperson des Romans alle Varianten. Sie gibt uns immer wieder Rätsel auf, handelt eiskalt und zugleich ist sie so verletzlich. Ihr Umfeld muss sich immer wieder neu mit ihr und ihren – zwar zielorientierten aber auch – egoistischen Handlungen auseinandersetzen. Trotz aller Eskapaden der Hauptfigur wünscht man ihr allen Erfolg im Beruf und im Privaten. Eine zu lesen lohnende Lebensgeschichte, die uns die Autorin präsentiert.
Friedrich Wilhelm –
Ein spannender Psychokrimi, zwar ohne Mord und Totschlag, dafür aber mit vielfältigen menschlichen Abgründen und Untiefen. Man ist von der ersten Seite an von den feinfühlig beschriebenen Charakteren und dem immer wieder überraschenden Verlauf gefesselt und der Spannungsbogen hält spielend das gesamte Buch hindurch. Es liest sich trotz der vielen zwischenmenschlichen Konflikte leicht und man fiebert dem (ebenfalls überraschenden) Ende wirklich entgegen. Ein exzellent geschriebenes, spannendes Lesevergnügen.
Anne Bergmann –
In diesem Buch steckt für jede*n etwas drin: Spannung, Familiendrama und ein Hauch Erotik. Besonders gefallen hat mir, wie aktuell und nahbar sich die Themen anfühlen. Carlotta ist eine herrliche Antiheldin, die man trotz (oder gerade wegen?) ihrer Fehler gerne begleitet.
Frank Gregor –
Die Figur der >Carlotta< halte ich für glaubhaft. Mit großem Interesse habe ich die Beschreibung, dieser vom Ehrgeiz getriebenen Frau gelesen. Die Autorin erweist sich als eine präzise Beobachterin, wenn sie die Begegnungen der jungen Frau mit ihren Kolleg:innen, als auch im Familien-und Freundeskreis beschreibt. Dieser Roman ist für jung und alt gleichermaßen lesenswert.