Wie fühlt es sich an, wenn im eigenen Kopf ein Gewitter tobt? Agnes Pechtl erzählt schonungslos von einem Leben mit bipolarer Störung – von Höhenflügen, die grenzenlos erscheinen, von Abstürzen in tiefe Depressionen, von Klinikaufenthalten, Angst, Scham und dem ständigen Versuch, nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren.
Doch Gewitter bestehen nicht nur aus Dunkelheit. Dieses Buch ist auch eine Geschichte von Selbstbeobachtung, Überlebenskraft, Familie, Freundschaft und Glauben, von Menschen, die bleiben, wenn alles ins Wanken gerät, sowie von Musik, Filmen und Büchern als Zuflucht, Spiegel und Sprache der eigenen inneren Welt.
Ein Buch, das berührt, Mut macht und zeigt: Wer kämpft, ist nicht allein.
Die in Tirol aufgewachsene Autorin ist mittlerweile 38 Jahre alt. Ihr zweites Werk Gewitter im Kopf handelt von ihrem ständigen Begleiter, dieser bescheuerten bipolaren Störung. Ob sie diese einschränkt? Aber sicher! Nichtsdestotrotz geht sie ihren Weg, mal besser, mal schlechter. Aber wie definiert man überhaupt gut und schlecht? An guten Tagen kann sie alles schaffen, vollbringt Maximalleistungen, meistert die herausforderndsten Herkulesaufgaben und ist ein Tausendsassa. An schlechten Tagen hingegen fühlt sie sich klein und nutzlos. Sie erkennt ihren Wert durch die Psychose nicht mehr und verfällt ebenfalls dem Wahnsinn, jedoch im negativen Sinn. Jeder Tag wird zur Qual. Und trotzdem oder gerade deswegen gibt sie nicht auf und kämpft. Sie kämpft um ihr Leben, weil sie das, sich und ihren Lieben schuldig ist. Die Hypomanie als Idealzustand ist leicht zu erreichen, aber schwer zu halten. Die Depression umschlingt sie und zieht sie zu Boden. Und so geht es ihr ganzes liebes Leben lang …es bleibt spannend :):



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