Zwischen Denken und Fühlen, zwischen Zweifel und Sehnsucht entfaltet sich ein Kaleidoskop menschlicher Widersprüche. Chronische Perlen der inkontinenten Erkenntnis sind Momentaufnahmen eines Geistes, der sich weigert, zu schweigen – ein Selbstgespräch mit der Welt, das zugleich Liebeserklärung und Anklage ist.
In scharfer Sprache, manchmal zärtlich, oft gnadenlos, seziert der Autor das fragile Gleichgewicht zwischen Vernunft und Wahnsinn, Freiheit und Abhängigkeit, Glaube und Erkenntnis.
Diese Texte sind keine Predigten, sondern Spiegelungen eines Bewusstseins, das sich im Alltag verirrt und in der Sprache wiederfindet. Ein Buch für jene, die noch staunen, zweifeln, lachen – und denken können.
Dr. Jens Husmann, geboren am 22. Februar 1971, machte 1990 sein Abitur, studierte nach dem Zivildienst Germanistik und Geschichte auf Lehramt für die Sekundarstufen I und II in Essen. Gesellschaftskritische Literatur von Büchner bis Tucholsky prägte sein Literaturverständnis. Sowohl mit dem klassischen als auch mit dem epischen Theater Brechts setzte er sich intensiv auseinander.
Nach dem Referendariat und einigen Jahren im Lehrberuf promovierte er 2006 in Germanistik (Linguistik) über die Ideologiesprache der Volksparteien SPD und CDU.
Die Semantik der in der Politik besetzten und umkämpften Begriffe war der wesentliche Grund seiner Forschung.
Seit seiner Jugend schrieb er insbesondere Songtexte, bis er, angeregt durch seine intensive Auseinandersetzung mit Satire, dazu überging, selbst auch gesellschaftsrelevante satirische Texte, Gedichte und kurze, prägnante Reflexionen zu verfassen.
Der Autor lebt geschieden als Single in Mülheim an der Ruhr und spielt in seiner Freizeit als Gitarrist und Sänger in einer Band.



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